Dienstag, 6. September 2016

HomBuch 2016 / Die Saarländische Buchmesse


Ein klein wenig fühlte es sich an wie ein Déjà-vu. Diese Autobahn, metallische Musik, Frau Beta am Steuer und der Stau unser Endgegner. Doch dieses Mal hatten wir alle Zeit der Welt und kamen daher entspannt am Hotel an. Mit guter Laune ging es nach einem kurzen Check-in weiter zum Saalbau, um die saarländische Buchmesse (03.09.2016 - 04.09.2016 ) zu besuchen.

Die HomBuch bot bereits zum sechsten Mal einen Messebesuch ohne Ellenbogendrängelei und notwendigen Stelzen, um in interessante Bücher hineinzuschnuppern. Ein Grund für mich, warum ich diese kleine Buchmesse sehr gerne habe, denn mit riesigen Menschenherden, wie beispielsweise bei der Frankfurter Buchmesse, werde ich mich niemals anfreunden können. Die Masse an berühmten und großen Verlagen sucht man hier vergeblich, was einen besonderen Reiz ausmacht. Denn so manche Buchschätze tummeln sich nicht im weiten Universum der großen Branchenriesen. Das Programm der Veranstaltung bietet auch Lesungen und die alljährliche Tombola, deren Einnahmen dem Ronald McDonald Haus zugutekommen. Selbstverständlich wurde auch wieder der HomBuch-Preis vergeben.

Meine erste Runde führte direkt zum Stand des Ulrich Burger Verlags, um lang nicht mehr gesehene Menschen in die Arme zu schließen, über Neuigkeiten zu quatschen und "Dastan" mal wieder auf einem Messetisch liegen zu sehen ;) Den nächsten längeren Stopp gab es bei Napolde Fairy Pearls, die mich erneut ins Staunen und Verlieben brachte und natürlich den Geldbeutel nicht schonte. Ich stehe nicht auf Kitsch, aber wenn der Kitsch so verdammt kitschig ist, dann muss ich den Kitsch haben. Und so sorgte ich dafür, dass diese Zuckereinhörner ein neues Zuhause bekamen.


Vor Ort war auch Benjamin Spang, der die Fertigstellung seines Romans »Blut gegen Blut« mit viel Herzblut und Crowdfunding finanziert hat. Ich wünsche ihm ganz viel Erfolg!

Auch das Zeichnerteam "Vee-Jas" Tanja Meurer und Juliane Seidel präsentierten ihre verschiedenen Romane und konnten nach einigem Besucheransturm auch mal richtig begrüßt werden. Ein besonderes Treffen ereignete sich am Stand von Sandra Baumgärtner, denn endlich fanden im realen Leben mal die "Hexenmamis" zusammen, die sich einiges zu erzählen und auszudenken hatten.
Der Besuch im Homburger Brauhaus am Abend gehörte für Frau Beta und mich genauso dazu, wie das abendliche Brainstormen über neue und alte Geschichten. Eine Story wurde sogar richtig durch die Mangel genommen, was eine befreundete Autorin namens Cat Lewis nun neugierig machen soll ;)
Am Sonntagnachmittag konnten wir uns nach der tollen Lesung von Sandra Baumgärtner nur schwer von der Messe und ihren Buchmenschen trennen, doch die Heimreise drohte mit großem Stau und meine Sehnsucht nach dem Söhnchen war doch ziemlich stark.   

Mit Benjamin Spang


Mit Hexenmami Sandra Baumgärtner
Mein Buchladen des Vertrauens "Kapitel 43" war mit dabei ;)







































 







Ein Besuch auf der HomBuch 2017 ist geplant, vielleicht sogar ganz anders als in den letzten Jahren.