Freitag, 10. Juni 2016

1. internationale Autorenmesse oder Autorentreffen mit Wiederholungsfaktor

Am vergangenen Samstag wurde die 1. internationale Autorenmesse in Frankfurt am Main, in der Goethe-Universität, veranstaltet. Von 10:00 – 17:00 Uhr fanden in verschiedenen Hörsälen Vorträge und Workshops statt, die Themen wie Eigenvermarktung, Marketing, allgemeine Tipps zum Schreiben u.v.a. behandelten. Insbesondere sollten junge Autoren angesprochen werden. Unter anderem gab es Informationen über die Arbeit von Lektoren und rechtlichen Dingen.

Ich möchte direkt anmerken, dass für mich nicht die Messe im Vordergrund stand, sondern das Treffen mit Gleichgesinnten und Freunden und das Eintauchen in meine Leidenschaft, da die Messe nicht weit von meinem Heimatort stattgefunden hatte. Diesbezüglich bin ich auch voll und ganz auf meine Kosten gekommen. Aber um die Messe selbst richtig zu beurteilen, bin ich die falsche Ansprechpartnerin.

Eine gewisse Vorstellung hatte ich trotzdem und diese bestand nicht nur aus winzigen Präsentationstischen, fehlenden Ansprechpartnern und mysteriösen Flyern. Nein im Ernst, es war so gar nichts für mich. Ein im Programm gelisteter Vortrag von Neobooks hätte mich interessiert, doch dieser fand am frühen Nachmittag statt und das dauerte mir zu lange. Leider kam die Messe für mich eher einer Werbeveranstaltung gleich. Aber das ist meine subjektive Meinung.

Da ich auch wunderbare Autorenkolleginnen traf, war das weniger schlimm, denn wir hatten viel zu erzählen und dabei jede Menge Spaß. Auf diesem Wege möchte ich den Mädels noch einmal ganz lieb für diesen besonderen Tag mit besonderen Menschen danken.





Die Kosten der Tickets von anfangs 44 Euro waren meiner Meinung nach absolut überteuert. Gerade weil junge, noch ganz am Anfang stehende Autoren angesprochen wurden. Ich bin sehr froh, dass ich dank dem Einsatz einer Freundin ein Ticket für 11 Euro ergattern konnte.

Fazit: Ich werde die Veranstaltung im nächsten Jahr wohl nicht mehr besuchen, sondern gleich ein Autorentreffen vorschlagen. Doch wer weiß, es war schließlich die allererste Autorenmesse und innerhalb eines Jahres kann sich viel tun. Auch andere bekannte Veranstaltungen haben sich erst im Laufe der Jahre zu etwas Großem und Guten entwickelt.

Wie ich mitbekommen habe, sind die Meinungen zur Messe sehr verschieden. Manche fanden sie fürchterlich, manche waren beinahe begeistert.

Lest doch mal den Bericht von meiner Autorenkollegin Katherina Ushachov, die auch über besuchte Vorträge berichtet hat:

-->>> Keller im 3ten Stock


Foto von David Knospe http://www.davidknospe.de