Dienstag, 22. Oktober 2013

Die Krieger-Gewinnerin


Das wars! 

Am vergangenen Sonntag endete die Buchverlosung der Krieger-Anthologie. Ausgewertet wurde dieses mal durch meine Glücksfee Annika! 


T r o m m e l w i r b e l !!!
 Die Anthologie geht an:


! Mareike Nelges !


Herzlichen Glückwunsch 
und viel Spaß mit den Kriegern 
des Torsten Low Verlags! 



Die Antologie geht Dir schnellstmöglichst zu.


Ich danke allen die bei der Verlosung mitgemacht haben.


Liebe Grüße
Stefanie 


Freitag, 18. Oktober 2013

Die Engel haben ein zu Hause

Schon oft berichtete ich von meinen Schutzengeln. Oder auch einfach nur von Dastan und Edmund, einem Engel und einem Menschen, die gemeinsam, doch aus völlig verschiedenen Gründen und Zielen, vor Feinden fliehen, gegen Dämonen kämpfen und durch die unterschiedlichsten Welten reisen. Ein paar von Euch haben meine egoistischen Engel auf seinem Weg begleitet und meine Arbeit an dem Skript unterstützt. Das ein oder andere Mal musstet ihr mich aufbauen und mich vorantreiben. Vor allem wart ihr es, die mich dazu gebracht haben, den Mut aufzubringen und die „Engeldatei“ Verlagen anzubieten. Dafür danke ich Euch von Herzen.  

Was will ich Euch nun damit mitteilen? Tja, da hat sich für mich (und Dastan) etwas ergeben, was tatsächlich die Erfüllungen eines großen Wunsches ist und bis vor kurzen nur ein Traum war. Ende Juli habe ich eine großartige Nachricht erhalten, doch wollte ich mit dem freudigen Herausschreien noch innehalten, bis die – für mich immer noch so unrealistische Sache – auch wirklich besiegelt ist. Und seit letztem Samstag ist es das!Am 12.10.2013 habe ich auf dem Buchmesse Convent meinen unterschriebenen Verlagsvertrag für meinen Debütroman dem Verlag bzw. »meinem« Verleger übergeben.  Und jetzt kommt es, das Schreien: 

DIE ENGEL HABEN EIN ZU HAUSE!

Das engelhafte zu Hause ist beim sympathischen UBV (Ulrich Burger Verlag) im Saarland. Ulrich Burger möchte ich an dieser Stelle mein herzlichstes Dankeschön aussprechen. Danke für das Vertrauen.

Neugierigmacher:

»Du bist´n Engel!«
»Sag ich doch«, antwortete Dastan, [...] Grinsend ging Edmund Richtung Küche und fragte: »Auch ein Bier?«
Dastan nickte.

Montag, 7. Oktober 2013

Buchverlosung Nr. 2 - Die Krieger-Anthologie

Ihr Versprechen heißt Blut. Ihr Schicksal ist der Tod. Sie sind Retter und Verdammnis, Schützer derer, die sie lieben, Alptraumbringer in den Reihen ihrer Feinde. Sie wandeln in Nebeln, auf Blutpfaden, mitten in unseren Städten. Ihre Orden sind alt, ihre Narben frisch. Ihre Heimat ist das Schlachtfeld. Sie sind Söldner und Legionäre, Gladiatoren, mutige Kämpfer, Schädelspalter und Riesentöter.
Sie sind Krieger – und dies sind ihre Geschichten.

 
Zweiundzwanzig AutorInnen präsentieren in dieser facettenreichen Anthologie des Verlags Torsten Low ihre Geschichten zum Thema "Krieger". Mit dabei unter anderen Jonas Wolf, Susanne Gerdom, Bernd Rümmelein und Thomas Plischke. Die Herausgeber sind Ann-Kathrin Karschnick und Torsten Exter. Das großartige Cover stammt vom Künstler Timo Kümmel. Wer noch mehr über die Anthologie erfahren möchte, gelangt über diesen >> Link  << zu einem interessanten Interview des Mitherausgebers Torsten Exter. 


Die Fantasy-Kurzgeschichtensammlung wurde am 13. Juni 2013 veröffentlicht und kann ab sofort über die Federspuren gewonnen werden.


Was müsst Ihr dafür tun? 

Ganz einfach: Hinterlasst mir unter dem Blogeintrag, oder im Gästebuch ein Kommentar (bitte mit E-Mailadresse) oder gebt dem passenden Post auf meiner >> Facebookseite  << ein "gefällt mir".

Die Buchverlosung startet am heutigen Abend - 07.Oktober - und endet am 20. Oktober 2013. Ausgelost wird am darauffolgenden Tag.


Wer von Euch gerne in die Anthologie reinschnuppern möchte, hat die Chance dies am kommenden Samstag (12.10.2013) auf dem Buchmesse Convent in Dreieich Sprendlingen zu tun.
Um 16:00 Uhr findet dort eine Krieger-Lesung statt. Mehr dazu  unter --> Buchmessecon




Und jetzt, los gehts! Viel Glück
wünscht Euch Stefanie und ihre Federspuren

Freitag, 4. Oktober 2013

Anti-Pop

Ich begegnete dem Literaturgenre Antipop das erste Mal vor ca. acht Jahren. Ich bummelte durch den Hugendubel in Frankfurt am Main, als mir plötzlich ein Titel ins Auge stach: »Ich hab die Unschuld kotzen sehen.« Solche Betitelungen liest man nicht allzu oft, was auch der Grund war, warum ich das schmale Büchlein sogleich unter die Lupe nahm. Der Klapptext war verwirrend, seltsam und neugierigmachend zugleich. Ich las ein paar Seiten und bemerkte erschrocken, dass mich diese provokante Sprache und unverzierte gesellschaftskritische Erzählung faszinierte. Das also war der Startschuss für eines meiner mittlerweile favorisierten Genres der Literatur: Dirk Bernemanns »Ich hab die Unschuld Kotzen sehen« aus dem Verlag UBooks.

Was ist denn nun eigentlich Antipop?
 
Tja, das kann ich bis heute schwer erklären. Am einfachsten beschreiben es die Worte: gesellschaftskritisch, provokant, andersartig, tiefgründig.
Doch ist es lange nicht das Einzige, was den AntiPop ausmacht.

Der Verlag UBooks, welcher mit dem Autor Dirk Bernemann das Genre vor einigen Jahren ins Leben gerufen hat, betitelt es als »Literatur jenseits des Alltäglichen«. Und genauso ist es. Nichts Alltägliches, keine Mainstreamliteratur und schon gar kein Genre, das irgendwelchen Regeln folgt. Abseits aller Wege und Straßen und doch so bedrückend realistisch. Antipop erzählt Geschichten mitten aus dem Leben, bei denen andere wegschauen und weghören.

Anfangs griff ich lediglich zu Romanen von Dirk Bernemann, was sich aber mittlerweile geändert hat. Und ich bin begeistert, wie viele von Ihnen die Kunst das Wort-Sprach-Spiel beherrschen, das mir in dieser Gattung so wichtig erscheint. Einige Erzählungen haben etwas Lyrisches an sich und einen hochentwickelten Schreibstil.
Doch einen Antipop-Roman kann ich nur aus dem Regal nehmen und lesen, wenn ich in der richtigen Stimmung bin. In Zeiten, in denen ich innerlich angeschlagen bin oder privat oder auch dienstlich zu viel um die Ohren habe, lasse ich die Finger davon. Denn eins steht fest, wer dies liest, darf keine schwachen Nerven haben. Anti-Pop ist nichts für jedermann.

Eine große Auswahl an Anti-Pop-Literatur gibt es auf der UBooks Website:

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Vom Herbst, Ideensplittern und dem BuCon


Herbst
 
Von meiner Liebe zum Herbst berichtete ich bereits in einem vergangenen Blogeintrag. Heute aber möchte ich noch einmal kurz auf diese Jahreszeit eingehen.
Zugegeben, auch für mich gibt es Tage, denen ich nichts abgewinnen kann. Am Montagmorgen zum Beispiel, als ich auf die S-Bahn wartete, fror ich erbärmlich, obwohl ich für den Herbst warm eingepackt war. Gerade mal 4 Grad maß das Thermometer am Bahnhof. Für einen frühen Herbst viel zu kalt. Heute zum Glück, war es wieder mild und ich lief nicht beim Hinausgehen aus der Wohnung gegen eine Wand aus Kälte. Auch blieb ich noch davor verschont den Kratzer in die Hand zu nehmen, um mein Auto vom unbeliebten Eis zu befreien. 
Dann, am Freitagnachmittag, auf dem Weg in den Feierabend fragte ich mich, wo denn der Herbst nun sei, die Temperaturen ausgenommen. Die Blätter der Bäume hatten noch nichts von ihrer Farbe verloren und auch auf der Erde lag kein gefallenes Laub. Doch so schnell, wie die kühlere Jahreszeit auf uns traf, so schnell fielen auch die Blätter. Nur drei Tage später sah ich das erste Gold und Braun in den Bäumen und ein wenig Laub auf der Straße und Wiesen liegen. Jetzt müssen die Temperaturen eine Weile noch mild bleiben und die Wolken der Sonne für einige Stunden am Tag Platz gewähren, dann ist er da, der goldene Herbst. 

Ideensplitter
 
So plötzlich, wie die Blätter fallen, so unerwartet brennen sich neue Ideen in meinen Kopf. Es sind diese verdammt guten Splitter von denen ich schon oft berichtet habe. Doch ab und an kommt es vor, dass diese Splitter, die sich zu Worten und Geschichten formen, mich enttäuschen. Nach einigen Tagen Arbeit ist die Shortstory für eine Ausschreibung fertig, aber während einer intensiven Überarbeitung kann mich meine eigene Geschichte nicht mehr überzeugen. Irgendwie ist sie fad, so ganz ohne Schmackes, wie wir hier in Hessen und im Rheinland gerne sagen. Ob ich sie einsende oder überhaupt „behalte“ entscheiden nun die Betaleser. Ich selbst, sehe keine Chance. Zum Glück hat sich ein weiterer Splitter eingenistet. Leider nur ein Splitter, ungeformt, ohne Plot. Aber genau das ist ja das Spannende – die Suche nach dem roten Faden!

Der Bucon
 
Am übernächsten Wochenende findet die 28te Auflage des Buchmesse Convents (BuCon) in Dreieich statt.
Für all diejenigen, die von dieser Convention noch nichts gehört haben:
Es ist die perfekte Ergänzung zur großen Frankfurter Buchmesse! Hier trifft sich die deutschsprachige, literarische Phantastik-Szene des Rhein-Main-Gebiets und darüber hinaus. Alle Fans von Fantasy, Horror und Science Fiction werden hier auf ihre Kosten kommen. Ein Highlight: Die Vergabe des Deutschen Phantastik und Science Fiction Preises, sowie dem Kurd Laßwitz Preis! Weiterhin ist es ein Treffpunkt für Autoren, Nachwuchsautoren, Schreib- und Lesebegeisterte sowie Verlage. Verlagsstände, Buchverkäufe, Lesungen, interessante Unterhaltungen und viele vieles mehr.
Und mein ganz persönliches Highlight: Die Krieger-Lesung um 16:00 Uhr auf dem Hangardeck!
5 Autoren des Torsten Low Verlags präsentieren ihre Geschichten aus der Anthologie „Krieger“ (Herausgeber: Torsten Exter und Ann-Kathrin Karschnick). Ich freue mich sehr dabei zu sein und meine Kurzgeschichte „Roter Schnee“ zu lesen.
Vielleicht sehen wir uns ja dort!

Eure Stefanie