Sonntag, 27. Januar 2013

399 Seiten voller Engel

Ein seltsames Gefühl.
Irgendwie bewegend und trübselig zu gleich.
Eine lange Zeit habe ich mit den Protagonisten und Charakteren Abenteuer bestanden, mit ihnen geflucht, geweint und gelacht - nun ist alles zu Ende. Naja, noch nicht ganz! Unter dem Romanmanuskript steht tatsächlich das Wörtchen - Ende - aber die geplante "Einsendereife" hat das Werk noch nicht erlangt. Mit dem Beenden des Skripts beginnt nun die Betaphase. Ich bin sehr gespannt was meine zwei Korrekturleser zu dem Gesamtwerk sagen, welche Anmerkungen gemacht, welche Pannen entdeckt werden. Die Arbeit ist noch nicht ganz vorbei. Gleichwohl bin ich überglücklich und auch stolz dieses Herzprojekt - das meinem persönlichen Engel gewidmet ist - verfasst zu haben. Vor allem, wenn ich daran denke, dass das Skript aufgrund einiger freiwilligen sowie notgedrungen Pausen mehrmals ins Stocken kam. Es hat nach mir gerufen, mich gefleht weiter zu schreiben, es nicht in der Schublade verkümmern zu lassen, doch gehört habe ich nicht. Warum? Da gab es viele Gründe. Einer davon war die Angst, der eigenen Geschichte nicht gewachsen zu sein. Ein gruseliges Gefühl, welches ich leider bisher bei jedem großen Projekt erleben musste. Aber aufgegeben habe ich nie. So auch diesmal nicht. Und es hat sich gelohnt! 399 Seiten voller Mord, Intrigen, Trauer, Freundschaft, Tod und Angst, gepudert mit einer Prise Humor. Die Engeldatei ist was Besonderes geworden - jedenfalls für mich.

Und nun? Wie nutze ich die Zeit zwischen Betalesung und Korrekturarbeit? Luft holen? Abschalten? Das gute Gefühl eine Weile genießen? Ja, zum Teil. Doch wer mich kennt weiß, dass ich keinesfalls eine Schreibpause einlegen werde. Zu viele Ideen und kreative Pläne spuken da noch in mir herum. Und die Engel haben mich enorm motiviert. Es wäre ärgerlich diese Energie einfach verpuffen zu lassen.

Sonntag, 20. Januar 2013

Das Ende der Engel naht

Nie hätte ich gedacht, dass das Ende des Engel-Skripts mich so quälen wird. Nur langsam geht sie voran, die alles entscheidende Szene. Gut Ding will Weile haben, heißt es. Vielleicht ist an dieser Phrase etwas dran? Meine letzte Schlüsselszene soll perfekt werden; dramatisch, düster, unvorhersehbar! Ob es mir gelingt? 
Heute stand der  Schreibsonntag mal wieder ganz im Zeichen der Zweifel.
Je näher das Ende rückt desto nervöser werden die Charaktere und ihre Autorin. 
Lange habe ich auf das Schreiben dieser Szene hingefiebert. Jetzt, da es endlich so weit ist, schaffe ich es nicht flüssig zu schreiben. Immer wieder komme ich ins Stocken, lese mir Notizen, Plot und Expose durch. Das Ergebnis: Alles passt! Alles ist optimal!
Los Steffie, schreib diesen verdammten Roman!



Das Ende der Engel naht!

Wer vermag zu unterscheiden zwischen Gut und Böse?
Wer zwischen Freund und Feind?
Die Zeit rinnt wie Sand durch deine Finger. Welche Seite wirst du wählen?






Sonntag, 13. Januar 2013

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Sonntag, 6. Januar 2013

2013 - Das Jahr Federspuren

 Ein neues Jahr sollte nicht mit trostlosem, nasskalten Wetter beginnen, sondern mit Sonnenschein und buten Blumen. Findet ihr nicht? Doch auch ohne warme Strahlen und grünes Gras ist ein gerade begonnenes Jahr so spannend wie ein neues Buch aufzuschlagen.
Als ich meinen Rückblick für 2012 beendet habe, ist mir so richtig bewusst geworden, welche wundervollen kleinen Schritte mich Jahr für Jahr vorantreiben. Und da ich nicht vorhabe, diese abenteuerliche Reise zu beenden, sind neue Pläne und Ziele unumgänglich. Einer - vorerst der wichtigste Punkt auf meiner blauen Karteikarte - ist das Abschließen des Engelmanuskripts. Deadline: Ende April. Da geht kein Weg dran vorbei. Gründe hierzu gibt es mehrere, einer davon kribbelt aufgeregt in meinen Fingern: Die im letzten Jahr angeklopfte historische Romanidee hat sich gefestigt und möchte nicht länger unnötig herumgetragen werden. Sie fordert mich, sie zu Worten zu formen und zu einer aufregenden Erzählung heranwachsen zu lassen. Sie will da raus, wo noch so viele andere Ideen sind und ihr den Platz streitig machen.

Obendrein stehen noch mindestens 3 Anthologieausschreibungen an, bei denen ich mich gezwungen fühle teilzunehmen. Hierbei ist anzumerken, dass eine Geschichte schon gestern Abend die Reise zum Verlag angetreten hat.
Ausschreibung: Anthologie
Verlag: Art Skript Phantastik
Thema: Masken
Gerne: Horror

 
Wie ihr seht, meine Motivation ist hoch. Unterstützt werde ich auch weiterhin von den üblichen Verdächtigen aus Familie- und Freundeskreis.
Den nötigen Ansporn gibt zudem das Kampfschreiben mit Autorenkollegen.
2013 ist mein drittes T12-Jahr. Dies bedeutet Folgendes:
250.000 Wörter innerhalb von 12 Monaten bzw. in 364 Tagen!
Da ich 2011 + 2012 das Ziel nicht erreicht habe, sind auch für 2013 250.000 Wörter beabsichtigt und dieses Mal werde ich sie knacken. 


Ich freue mich auf 2013
13 ist und bleibt für mich eben eine faszinierende Zahl.