Sonntag, 28. Oktober 2012

Vom Expose und einem Weihnachtsmärchen


Am heutigen Sonntag, nach einem wundervollen Spaziergang in der Kälte des Naturschutzgebietes Mönchbruch, begann ich meine Idee für ein Weihnachtsmärchen umzusetzen. Es ist schon sehr sehr lange her, dass ich an einer weihnachtlichen Geschichte gearbeitet habe. In den letzten Jahren war nie die zündende Idee vorhanden, oder ich kam erst an Weihnachten in die Stimmung etwas in dieser Art anzugehen. Dieses Jahr ist es zum Glück anders und die kleine Protagonistin Paula geht auf eine spannende Reise in einen märchenhaft verschneiten Wald, wo sie nicht nur ein Geheimnis lüftet, sondern auch jemanden kennenlernt, der ganz und gar nicht von dieser Welt zu kommen scheint.

Dienstag, 23. Oktober 2012

Federspuren Lesetipps

Im Urlaub hatte ich viel Zeit zu lesen. Ich verschlang Gedrucktes sowie E-Books. 2 Bücher davon möchte ich Euch in diesem Blogbeitrag ans Herz legen. Mit einem Klick auf den Buchtitel kommt ihr direkt zur passenden Amazonseite, wo ihr auch verschiedene Kundenrezensionen lesen könnt.


Die Mechanik des Herzens (Mathias Malzieu)


"Am 16. April 1874 hat eine unnatürliche Kälte Edinburgh fest im Griff. Es ist der Tag, an dem ich auf die Welt komme. Das Erste, was ich sehe, ist Doktor Madeleine – eine Hebamme mit einer besonderen Leidenschaft: Sie repariert Leute. Sie tastet meine winzige Brust ab und wirkt beunruhigt: »Sein Herz ist hart, ich fürchte, es ist gefroren.« Sie stöbert auf einem Regal herum und nimmt verschiedene Uhren zur Hand. Mit einem Ohr lauscht sie meinem defekten Herzen, mit dem anderen dem Ticken der Uhren. »Diese hier!«, ruft sie plötzlich freudig und streicht zärtlich über eine alte Kuckucksuhr. Madeleine setzt mir die Uhr vorsichtig ein und zieht sie auf. »Tick, tack«, macht die Uhr. »Bubumm«, antwortet mein Herz. Ticktack. Bubumm. Ticktack. Bubumm. Jeden Morgen muss jetzt meine Uhr aufgezogen werden, sonst hat endgültig mein letztes Stündlein geschlagen. Und noch etwas muss ich bedenken: ich darf mich niemals verlieben, sonst könnte mein Uhrwerk verrückt spielen.

Ein phantastisches Kunstmärchen mit überbordenden Bilderwelten."


Wer Schatten küsst (Marc Levy)


"Was wäre, wenn das Kind, das Sie waren, der Person begegnen würde, die Sie heute sind ...

Er stiehlt die Schatten derer, die seinen Weg kreuzen – Freunde, Feinde und seine erste Liebe. Und er erhält so Einblick in ihre Träume, Wünsche und Sorgen. Was soll er aber mit dieser Gabe anfangen, die ihn so verwirrt? Jahre später ist aus dem Schattendieb ein Arzt geworden. Hat er immer noch die Fähigkeit, die Sehnsüchte derer zu erahnen, die ihn umgeben? Erneut wird er mit der Frage konfrontiert: Kann er den Menschen dabei helfen, ihre Träume zu leben, statt ihr Leben zu träumen, und selbst das Glück und die Liebe finden?

Eine Hymne auf die Kindheit, die Träume und die Fantasie."

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Einmal Paradies und zurück

Hallo liebe Federspurenfolger!

Ich bin zurück aus dem Paradies. Viel Magisches und wundervolles habe ich erlebt. All die kleinen Abenteuer - über und unter Wasser - packte ich als Erinnerung ein und nahm sie mit nach Hause, um nun ganz lange daran zu zehren.
Meine Reise begann am 30.09.2012 und führte mich auf die maledivische Insel Velidhu im Nord Ari Atoll. 14 Tage lang lag mit das Paradies zu Füßen. 14 Tage ohne Schuhe, Stress und Zwang, 14 Tage voller Zweisamkeit, Natur, Genuss und purem Leben. Auf der 300 m x 200 m kleinen Insel fand ich Ruhe, Erholung und kleine Abenteuer:



Ich fand "Nemo" und folgte Dori. Ich sah schwimmende Papageien und mit Kiemen versehnde Einhörner. Ich spielte mit einem gefiederten Tyrannosaurus, verliebte mich in ein Kätzchen und schaffte es ein Babygecko zu fangen. Ich schwamm in einer Planktonsuppe und fotografierte Muränen. Ich schwamm mit einem Kofferfisch um die Wette, trank den schlechtesten Cocktail der Welt und sah einen magischen Sternenhimmel. Ich flog mit einem Motorboot über das Meer und beobachtete Vampirhunde. Ich führte eine Arschlochfischliste und begann Mörderarmeisen zu jagen. Ich schrieb unter Palmen, entwickelte neue Ideen.
Ich ...
Ich war überwältigt und vollgepumpt mit Adrenalin, als sich mein großer Traum erfüllte:
Ich schwamm mit Teufelsrochen im Indischen Ozean!


Ich nahm mir das zurück, was ich verloren glaubte: Meine Kreativität!

Nun bin ich zurück. Hier, 8.000 Kilometer entfernt von meinem Paradies. Weit fort von den Klecksen im Ozean. Doch die Spuren der Malediven werden nicht fortgespült. Einige meiner Erlebnisse möchte ich mit Euch teilen. Darum schreibe ich weiter am ich Tränenreichen Paradies (Teil 2 - Velidhu). Den Fortschritt des etwas anderen Reisebreichts könnt ihr auf den Maledivenspuren -→ http://maledivenspuren.blogspot.de/ ab diesem Wochenende verfolgen und Euch ein paar wunderschöne Bilder anschaun.



"Man soll nicht im Urlaub ein anderer Mensch sein, sondern nach dem Urlaub"
© Prof. Dr. med. Gerhard Uhlenbruck