Samstag, 29. Dezember 2012

Federspuren 2012 - Der Jahresrückblick

Schon bald ist es vorbei, das Jahr 2012. Das Jahr, vor dem ich aus den verschiedensten Gründen in Sorge war.  Einige Befürchtungen haben sich bestätigt oder ähnlich ereignet. Andere Dinge gingen einen unerwarteten Weg und schufen gemeinsam mit völlig neuen Erfahrungen und Geschehnissen das Jahr 2012 zu etwas Besonderem.

Meine schönsten und aufregendsten Momente 2012:

Januar

  • Die Inspiration für einen historischen Fantasyroman lässt mich nicht mehr los. Die ersten Notizen entstehen.
Februar
  • Mitten im Lernstress, habe ich - um nicht gänzlich unkreativ zu sein - das Projekt Wortbilder ins Leben gerufen.
März
  • Absage des Sphera Verlags. Meine Bibliotheksgeschichte findet einfach kein zu Hause. 
  • Abseits des Schreibens: Schriftliche Prüfungen der Fortbildung zur Fachwirtin bestanden!
April
  • Projektarbeit für den Abschluss der Weiterbildung lässt jegliche Kreativität sterben.
Mai
  • Abseits des Schreibens: 22. Mai - bestanden! Offiziell Verwaltungsfachwirtin und endlich frei von all der freiwilligen Paukerei! Von Weiterbildungen habe ich erstmal die Schnauze voll :)
Juni
  • Eine neue Ausschreibung des Burgenweltverlags mit dem Titel "Intrigen, Mord und Bösewichte", brachte mich erstmals dazu einen historischen Kurzkrimi zu schreiben
Juli
  • Die Kriminovelle brauch Futter - Recherche-Ausflug in den Odenwald.Internet, Landkarten u.ä. reichten nicht mehr aus. Ich schulterte meinen Rucksack und begab mich in den Ort des Geschehens 
  • Am 28. Juli  wurde meine Kurzgeschichte "Blutcocktail" in der Anthologie "Vampirecocktail" des Art Skript Phantastik Verlags veröffentlicht.
  • Lesung auf dem ersten Fechenheimer Literaturfestival (Frankfurt am Main) am 28.07.  Mit der Veröffentlichung der Anthologie "Vampirecocktail" wurden 3 seiner Geschichten erstmals gelesen. Dies war meine bisher aufregendste Lesung.
August
  • Der Rücklauf der Betalesung meiner Kriminovelle lässt mich beinahe verzweifeln.
September
  • Veröffentlichung meiner Kurzgeschichte "Vergiss nicht zu träumen" in der 35ten Ausgabe des kleinen phantastischen Literaturheftchen Elfenschrift.
  • Einsendung meiner historischen Kriminovelle an der Burgenweltverlag
Oktober
  • 15 Tage Malediven. Schreibpause! Entspannung pur. Neue Motivation und Kreativität getankt. 
  • Nach dem Traumurlaub gab ich mich ganz meinem etwas anderen Engelroman hin, nur eine Sache trennte uns für kurze Zeit: Mein Weihnachtsmärchen "Wer rettet die Sterne" entstand.
November
  • Gleich zu Beginn des Monats - kurz vor meinem Geburtstag - erreichte mich per Mail die Zusage des Torsten Low Verlags: Meine Kurzgeschichte "Roter Schnee" wird im nächsten Jahr in der Krieger-Anthologie veröffentlicht.
  • 24.11 - Historische Lesung in Marbach am Neckar gemeinsam mit zweit weiteren Autorinnen des Burgenweltverlags (Isabella Benz & Tatjana Stöckler) 
  • Versendung eines Exposés sowie einer Leseprobe (Ich hatte keine Ahnung was das für eine Arbeit und Aufregung ist!)
Dezember
  • Mut zu Neuem: Meine Kurzgeschichte "Schwarzer Einhorn" wurde von mir selbst vertont und kann seither auf dem YouTube Kanal angehört werden. Nicht lange danach vertonte und veröffentlichte ich auf Anfrage der Verlegerin Jana Hoffhenke die historische Kurzgeschichte "Grüne Federn" (Anthologie: Burgenbrand / Burgenweltverlag) Ebenfalls auf meinem Youtube Kanal zu finden.
  • Abseits des Schreibens: Der Hobbit! Endlich! Nach 12 Monaten Warten war es endlich so weit: Am 18.12. ging auf eine unerwartete Reise zurück nach Mittelerde. 

Sonntag, 23. Dezember 2012

Federspuren wünscht Frohe Weihnachten


 Ich wünsche Euch und Euren Familien eine
 wundervolle, harmonische und glückliche Weihnachtszeit. 


  Eure Stefanie


Mittwoch, 19. Dezember 2012

Von Engeln und dem Hobbit

Das Engelmanuskript umfasst bereits 343 Normseiten. Mein Minimalziel werde ich schon bald überschreiten, was mich glücklich macht. Mir sind die Engel mehr den je ans Herz gewachsen. Das nahe Ende des Romans, eine hoffnungsvolle Nachricht sowie ein weiteres großes Projekt, beflügelt mich immer weiter und schneller voranzukommen. Meinen begonnenen Winterurlaub widme ich daher ausgiebig dem Schreiben und ähnlichen kreativen Beschäftigungen. Ich genieße diese Zeit, da sie schnell vorbei geht und viel zu selten eintrifft. Schon bald wird das Jahr 2012 - vor dem ich mich im Dezember 2011 (berechtigterweise) ein wenig gefürchtet habe - zu Ende gehen. Ehrlich gesagt, bin ich froh. 2012 war zwar nicht so schlimm wie befürchtet, doch wird es Zeit, dass ein Neues Jahr beginnt. Mehr zu meinen Plänen 2013 erst im nächsten Blogeintrag.

Der Hobbit - so viele sprechen und schreiben über den neuen Peter Jackson Film und ich kann diese Menschen verstehen. 12 lange Monate habe ich darauf gewartet, erneut nach Mittelerde reisen zu können. Am vergangenen Montag war es dann so weit. Viel Kritik gab es am Hobbit, die ich jedoch in keiner Art und Weise teilen kann. Weder war mir der Film zu bunt, zu zauberhaft oder in einer anderen Form enttäuschend. Ich bin begeistert. Sofort würde ich ihn mir noch ein weiteres mal ansehen. Der Hobbit  war ein Kinderbuch, daher sollte man auch von gewisser Märchenhaftigkeit ausgehen. Mir hat besonders das Zusammenspiel zwischen Märchen und kriegerisch, spannender Abenteuer gefallen. Endlich mal wieder richtig epische Fantasy auf der Leinwand! Was auch noch dazu beigetragen hat (insbesondere bei vielen weiblichen Kinobesuchern) Thorin Eichenschild. Ja, wir Frauen stehen im Dezember 2012 auf einen Zwergenkönig. 



Sonntag, 9. Dezember 2012

Schwarzer Einhorn - Ein Kurzgeschichtenhörbuch

Liebe Federspurenfolger,
 
nach einigen positiven Rückmeldungen meiner bisherigen Lesungen und dem letzten Mutmachschupser von meinem Mann habe ich mich an etwas Neues herangetraut. Nicht nur die Aufnahme meiner unveröffentlichten Kurzgeschichte war eine Herausforderung, sondern auch das Zusammenschneiden des Videos. Es hat mir viel Spaß gemacht. Hier ist das Endprodukt:
 

Viel Spaß beim Hören. Falls Ihr Anregungen, Feedback, Kritik ... wie auch immer habt ... immer her damit.

LG Eure Stefanie

Sonntag, 2. Dezember 2012

Historische Lesung in Marbach am Neckar

Der Lesungsbericht zum historischen Abend in Marbach am Neckar ist seit heute Abend unter Termine & Presse zu finden, oder direkt über diesen Link:

Donnerstag, 22. November 2012

Von Veröffentlichungen und Lesungen

Seit meiner ersten Veröffentlichung in der Elfenschrift Anfang 2011 ist viel passiert. In kürzester Zeit durfte ich erfahren, dass mein geliebtes Hobby mehr sein kann, als eine ganz persönliche Leidenschaft. Meine Geschichten überzeugten fremde Menschen und schafften den Sprung aus den behüteten vier Wänden hinaus. Ich habe als Autorin keinen Durchbruch erzielt, doch sind die VÖs in Magazinen und Anthologien ein immenser Fortschritt und toller Erfolg.
Während ich am heutigen Nachmittag für die morgige Lesung übte, wurde mir klar, dass sich mein größter Wunsch - eine Romanveröffentlichung - zwar noch nicht erfüllt hat, ich mich dennoch als glücklich schätzen kann: Morgen Abend findet in Marbach (Nähe Ludwigsburg) "meine" bereits 4te Lesung statt. Ein nächster Vortrag ist bereits im Juni 2013 (Lesecafé Wiesbaden) geplant. Die Vorstellungen meiner kleinen Werke treiben mich zusätzlich voran, und machen Mut für den Traum des eigenen Romans zu kämpfen.

Die Lesung am Freitag den 23.11.2012 bestreite ich gemeinsam mit den Autorinnen Isabella Benz und Tatjana Stöckler. Isabella und ich werden unsere Kurzgeschichten aus der Anthologie "Burgenbrand" des Burgenweltverlags vorstellen. Tatjana liest aus ihrem Roman "Die Hexe muss brennen", der ebenfalls im Burgenweltverlag erschienen ist. Es handelt sich bei der Veranstaltung um die Eröffnung eines Historischen Cafés in Rahmen einer geschlossenen Gesellschaft. Ein Bericht und Fotos folgen hier auf den Federspuren.

Donnerstag, 15. November 2012

Kleine Website-News




Was ist neu?
Die Verlinkungen zu den einzelnen Seiten am rechten Rand wurden neu aufgeteilt. Zusätzlich gibt es den Link zu meinem "Zwitscher-Account" wie auch erstmals ein kleines Gästebuch.
Unter »Backstage« findet ihr demnächst kleine Berichte + Bilder, die einen Einblick in mein Leben als Hobbyautorin geben. Insbesondere wird es um Recherchearbeiten gehen, sowie der Spaß und die Verzweiflung, welche dabei unumgänglich sind.
Auf den verschiedenen Themenseiten werdet ihr selbstgeschossene Fotos finden, die ich mit Hilfe meines neuen, geliebten Programmes (Danke an meinen Mann!) aufgefrischt habe.










Samstag, 3. November 2012

Schreibende Kriegerin zwischen Engeln und Dämonen

Der November ist der Monat der Wörter. Unzählige Schreiberlinge verfallen in einen Schreibwahn, schlafen nur wenige Stunden und ihre Finger fliegen gerade zu über die Tastatur. Die Sätze müssen fließen und das erfinderische Feuer brennen, denn es ist Nano-Zeit. NaNoWriMo, oder National Novel Writing Month ist ein im Jahr 1999 ins Leben gerufenes kreatives Schreibprojekt. Innerhalb 30 Tage (Start 1.November jeden Jahres) soll der willige Schreiberling einen Roman mit mindestens 50.000. Wörtern schreiben. Unter meinen schreibenden Freunden und Bekannten gibt es kaum einen, der diesem Wahn zurzeit nicht verfallen ist. Mich hat das Nanofieber noch nicht ereilt. Ich habe noch nie mitgemacht und habe dies auch in Zukunft nicht vor. Um nur annähernd das Ziel erreichen zu können, müsste ich mir Urlaub nehmen. Neben dem Brotjob leibt keine Zeit für solch verrückte Dinge. Doch meine Motivation ist nicht weniger groß, als die der NaNo-Anhängern. Ich arbeite intensiv an meinen Engeln und ganz nebenbei ist ein Weihnachtsmärchen entstanden.

Was die Motivation eines Schreiberlings zusätzlich steigert, ist der Erfolg. Mich beflügelt es, wenn ich meine Ziele erreiche, etwas Geplantes zu Ende bringe oder sehe, dass das, was ich tue, den Menschen um mich herum gefällt. Es lässt den Mut zurückkommen an seinen großen Projekten und seinen Träumen weiter zu arbeite. Einen solchen Triumph erlebte ich am vergangenen Donnerstag (01.11.2012): Am Abend erreichte mich eine Mail des Torsten Low Verlags, welche die Geschichten verkündete, die in der Krieger-Anthologie im Jahr 2013 veröffentlicht werden. Insgesamt 170 Geschichten gingen beim Verlag zum Ausschreibungsthema "Krieger" ein. 21 Geschichten wurden in den Sammelband aufgenommen, darunter auch meine Shortstory: "Roter Schnee". In diesen Momenten fliegen tausende Glückschmetterlinge durch dich hindurch und du liest die Liste der Namen noch drei, vier Mal bist du verstehst, dass es DEIN Name und der Titel DEINER Geschichte ist, die dort steht. Ich freu mich nun sehr auf die Zusammenarbeit mit dem Torsten Low Verlag.


Zusätzlich zum Kriegersieg gibt es noch eine Lesung zu verkünden: Am 23.11.2012 werde ich bei einer historischen Restauranteröffnung aus der Anthologie "Burgenbrand" meine Geschichte "Grüne Federn" lesen. Die Lesung wird in der Nähe von Ludwigsburg stattfinden. Mehr Informationen findet ihr bald unter: dem Seitenlink " Lesungen und Berichte"


Nun eine Pause? Von wegen, es muss sofort weiter gehen! Da gibt es zwei eigenwillige Engel und einen etwas verwirrten Jungmagier die darauf warten, dass ihr Abenteuer voranschreitet. Und nicht nur die Engel, auch die Dämonen und ihre Bändigerin sind bereit!



Sonntag, 28. Oktober 2012

Vom Expose und einem Weihnachtsmärchen


Am heutigen Sonntag, nach einem wundervollen Spaziergang in der Kälte des Naturschutzgebietes Mönchbruch, begann ich meine Idee für ein Weihnachtsmärchen umzusetzen. Es ist schon sehr sehr lange her, dass ich an einer weihnachtlichen Geschichte gearbeitet habe. In den letzten Jahren war nie die zündende Idee vorhanden, oder ich kam erst an Weihnachten in die Stimmung etwas in dieser Art anzugehen. Dieses Jahr ist es zum Glück anders und die kleine Protagonistin Paula geht auf eine spannende Reise in einen märchenhaft verschneiten Wald, wo sie nicht nur ein Geheimnis lüftet, sondern auch jemanden kennenlernt, der ganz und gar nicht von dieser Welt zu kommen scheint.

Dienstag, 23. Oktober 2012

Federspuren Lesetipps

Im Urlaub hatte ich viel Zeit zu lesen. Ich verschlang Gedrucktes sowie E-Books. 2 Bücher davon möchte ich Euch in diesem Blogbeitrag ans Herz legen. Mit einem Klick auf den Buchtitel kommt ihr direkt zur passenden Amazonseite, wo ihr auch verschiedene Kundenrezensionen lesen könnt.


Die Mechanik des Herzens (Mathias Malzieu)


"Am 16. April 1874 hat eine unnatürliche Kälte Edinburgh fest im Griff. Es ist der Tag, an dem ich auf die Welt komme. Das Erste, was ich sehe, ist Doktor Madeleine – eine Hebamme mit einer besonderen Leidenschaft: Sie repariert Leute. Sie tastet meine winzige Brust ab und wirkt beunruhigt: »Sein Herz ist hart, ich fürchte, es ist gefroren.« Sie stöbert auf einem Regal herum und nimmt verschiedene Uhren zur Hand. Mit einem Ohr lauscht sie meinem defekten Herzen, mit dem anderen dem Ticken der Uhren. »Diese hier!«, ruft sie plötzlich freudig und streicht zärtlich über eine alte Kuckucksuhr. Madeleine setzt mir die Uhr vorsichtig ein und zieht sie auf. »Tick, tack«, macht die Uhr. »Bubumm«, antwortet mein Herz. Ticktack. Bubumm. Ticktack. Bubumm. Jeden Morgen muss jetzt meine Uhr aufgezogen werden, sonst hat endgültig mein letztes Stündlein geschlagen. Und noch etwas muss ich bedenken: ich darf mich niemals verlieben, sonst könnte mein Uhrwerk verrückt spielen.

Ein phantastisches Kunstmärchen mit überbordenden Bilderwelten."


Wer Schatten küsst (Marc Levy)


"Was wäre, wenn das Kind, das Sie waren, der Person begegnen würde, die Sie heute sind ...

Er stiehlt die Schatten derer, die seinen Weg kreuzen – Freunde, Feinde und seine erste Liebe. Und er erhält so Einblick in ihre Träume, Wünsche und Sorgen. Was soll er aber mit dieser Gabe anfangen, die ihn so verwirrt? Jahre später ist aus dem Schattendieb ein Arzt geworden. Hat er immer noch die Fähigkeit, die Sehnsüchte derer zu erahnen, die ihn umgeben? Erneut wird er mit der Frage konfrontiert: Kann er den Menschen dabei helfen, ihre Träume zu leben, statt ihr Leben zu träumen, und selbst das Glück und die Liebe finden?

Eine Hymne auf die Kindheit, die Träume und die Fantasie."

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Einmal Paradies und zurück

Hallo liebe Federspurenfolger!

Ich bin zurück aus dem Paradies. Viel Magisches und wundervolles habe ich erlebt. All die kleinen Abenteuer - über und unter Wasser - packte ich als Erinnerung ein und nahm sie mit nach Hause, um nun ganz lange daran zu zehren.
Meine Reise begann am 30.09.2012 und führte mich auf die maledivische Insel Velidhu im Nord Ari Atoll. 14 Tage lang lag mit das Paradies zu Füßen. 14 Tage ohne Schuhe, Stress und Zwang, 14 Tage voller Zweisamkeit, Natur, Genuss und purem Leben. Auf der 300 m x 200 m kleinen Insel fand ich Ruhe, Erholung und kleine Abenteuer:



Ich fand "Nemo" und folgte Dori. Ich sah schwimmende Papageien und mit Kiemen versehnde Einhörner. Ich spielte mit einem gefiederten Tyrannosaurus, verliebte mich in ein Kätzchen und schaffte es ein Babygecko zu fangen. Ich schwamm in einer Planktonsuppe und fotografierte Muränen. Ich schwamm mit einem Kofferfisch um die Wette, trank den schlechtesten Cocktail der Welt und sah einen magischen Sternenhimmel. Ich flog mit einem Motorboot über das Meer und beobachtete Vampirhunde. Ich führte eine Arschlochfischliste und begann Mörderarmeisen zu jagen. Ich schrieb unter Palmen, entwickelte neue Ideen.
Ich ...
Ich war überwältigt und vollgepumpt mit Adrenalin, als sich mein großer Traum erfüllte:
Ich schwamm mit Teufelsrochen im Indischen Ozean!


Ich nahm mir das zurück, was ich verloren glaubte: Meine Kreativität!

Nun bin ich zurück. Hier, 8.000 Kilometer entfernt von meinem Paradies. Weit fort von den Klecksen im Ozean. Doch die Spuren der Malediven werden nicht fortgespült. Einige meiner Erlebnisse möchte ich mit Euch teilen. Darum schreibe ich weiter am ich Tränenreichen Paradies (Teil 2 - Velidhu). Den Fortschritt des etwas anderen Reisebreichts könnt ihr auf den Maledivenspuren -→ http://maledivenspuren.blogspot.de/ ab diesem Wochenende verfolgen und Euch ein paar wunderschöne Bilder anschaun.



"Man soll nicht im Urlaub ein anderer Mensch sein, sondern nach dem Urlaub"
© Prof. Dr. med. Gerhard Uhlenbruck

Donnerstag, 27. September 2012

Tagtraum

Menschen drängen sich dicht an den Rand, um die Ersten zu sein. Ein Sitzplatz im Sardinenexpress Richtung Feierabend ist schwer begehrt.
Der Rucksack benötigt ebenfalls einen Platz. Direkt daneben, am besten am Fenster. Sie schnaufen laut und unmissverständlich, sollte man sich die Freiheit nehmen und die Bitte äußern, den Sitzplatz einnehmen zu dürfen, die der Rucksack noch belegt. Langsam hebt der Mensch seine Tasche auf den Schoß - mürrische Gesichter. Smartphone in der Hand, Smartphone am Ohr ,Big Brother is watching you' denn Lebensgeschichten werden erzählt und das ganze Abteil hört zu - muss zu hören - eine andere Chance gibt es nicht. Nur der MP3-Player kann mich noch retten. Abtauchen, versinken, Abschalten ... unmöglich, wenn die Türen aufgehen und der nächste Schwall an Menschen in die Stadtschnellbahn mit kostenloser McDonlaldsfett-Bierfahne einkehrt. Regenfäden klatschen auf die Scheiben. Messerscharf, als wollten sie in das Glas ritzen: >gefangen<. Gefangen in der steifen, blinden Gesellschaft. Zwang, Vernunft, Hierarchien, Bürokratie, Altlasten. Schweigen, wenn man reden möchte - lächeln, wenn einem zum Weinen ist.  Die Lautstärke der Musik auf Anschlag. Augenschließen - verschwinden, flüchten. Rettungsanker - Tagtraum: 

Die Füße vergraben im Sand, der Blick schweift über das Meer. Tief atme ich den Geruch des Salzes, der in der Luft liegt, und etwas wie Unbekümmertheit legt sich auf meine Seele. In der Ferne vereint sich der Horizont mit dem Ozean, während die Sonne sich dunkler färbt und das Meer mit Küssen liebkost. Ein kleines Boot fährt hinaus - auf dem Weg zum Fischen in der Nacht. Sorgen und Stress sind in der Wirklichkeit geblieben. In diesem Tohuwabohu Namens Realität - dort, wo ich mich kränklich fühle. Die Diagnose ist simple - sie liegt zu meinen Füßen: Fernweh, Reisefieber ... Flucht. Die Heilung zum Greifen Nahe und doch so weit entfernt. Tausende von Kilometern weit weit weg. Fort von hier, fort von dem, was mir die Luft zum Atmen raubt. Ausgebrannt und ausgetrocknet durste ich nach Ferne. 

Die Lautsprecher surren. Ein Fuß schmerzlich auf dem Meinem. Der Ärmel einer fremden Jacke in meinem Gesicht. Nächste Station: Flughafen / Airport, Ausstieg in Fahrtrichtung links. Der Traum zerplatzt wie eine Seifenblase. Ich bin hier, die Realität hat mich eingeholt. Die Menschen steigen aus, ich fahre weiter und atme Gewohnheit.
Die Füße vergraben im Sand, der Blick schweift über das Meer. Bald schon ... bald.

(c)2012 Stefanie Bender


Mit dieser kleinen Geschichte verabschieden sich die Federspuren in den späten und verdienten Sommerurlaub. Spuren gibt es wieder ab Mitte Oktober. Bis dahin wünsche ich Euch einen schönen, hoffentlich sommerlichen Start in den Herbst. 



Samstag, 8. September 2012

Elfenschrift & Kriminews


Bereits über eine Woche ist die neue Elfenschrift alt. Ich habe es einfach nicht geschafft einen neuen Eintrag für die Federspuren zu schreiben bzw. nach meinem momentanen Brotjobstress keinen Nerv dazu gehabt ;)
Ja, die Elfenschrift ist da und meine Kurzgeschichte "Vergiss nicht zu träumen" hat einen wunderschönen Platz gefunden - genau in der Mitte. Selbstverständlich würde ich mich über ein Feedback freuen, falls ihr die Elfenschrift und meine Story gelesen habt. Von ein paar Wenigen, habe ich schon eine positive Rückmeldung erhalten, die mich sehr gefreut hat. 
 
Über weitere kreative Ereignisse kann ich leider nicht berichten. Mir hat schlichtweg die Zeit gefehlt. Meist war ich nach der Arbeit so K.O., dass es kein gerader Satz auf das Papier geschafft hat. Zu was ich mich gezwungen habe, war die Korrektur des Krimis. Zum Glück ging es diesmal sehr schnell und das Feedback nach der Generalüberholung war durchweg gut. Das macht mir etwas Hoffnung und Mut die Erzählung spätestens in drei Wochen zum Verlag zu schicken. 30.09.2012 ist Einsendeschluss für die Ausschreibung "Intrigen, Mord und Bösewichte" und für mich der Startschuss in den wohlverdienten Urlaub!

Donnerstag, 16. August 2012

Zeitlos

Für die 35te Ausgabe des Literaturheftchens Elfenschrift suchte die Herausgeberin Geschichten und Illustrationen rund um das Thema „zeitlos“. Zeitlos, ein Wort viele Bedeutungen. Was bedeutet es mir?
Da die Zeit unser ganzes Dasein leitet ist zeitlos – die Unvergänglichkeit – ein fast nicht vorhandener Luxus,  ein wahrlich seltener Schatz. In vielen Highfantasy Geschichten ist Zeit oft unbegrenzt vorhanden oder wird als unwichtig betrachtet, nicht erwähnt. Doch was gibt es bei uns in der Realität für endloses Geschehen? Ich überlegte und kam zu dem Ergebnis – Nichts! Alles ist endlich. Und das, was für uns zeitlos sein könnte, dafür haben wir keine Zeit, denn viel zu viele Dinge benötigen unsere volle Aufmerksamkeit. Traurig.
Doch benötigt ein Mensch nicht einen gewissen Freiraum – eine individuelle Traumdecke, in die er sich ab und an einkuscheln kann, um wieder zu Atem zu kommen? Mann muss die Träume fangen, wenn sie einem begegnen,  zu schnell gehen sie im Alltagsstudel verloren. Ob unkontrolliertes Träumen in der Nacht oder kontrolliertes Tagträumen (im Urlaub unter Palmen, zu Hause auf dem Sofa, im Zug auf dem Weg zur Arbeit), egal wie und wo – der Mensch braucht Traumpausen, denn Träumen ist zeitlos.
Nach diesen Überlegungen schrieb ich meine Kurzgeschichte für die Elfenschrift. Mit Erfolg: „Vergiss nicht zu träumen“ wird Anfang September in der 35te Ausgabe der Elfenschrift veröffentlicht. Wer also eine philosophische Unterhaltung zwischen einem Mensch und einem alten Baum erleben will, sollte dies hier im Auge behalten:


Donnerstag, 2. August 2012

Vampire Cocktail & Schwarze Schatten

Hallo Spurenfolger,

über das Literaturfestival in Frankfurt Fechenheim berichtete ich bereits ausführlich unter »Lesungen & Berichte«. Nun ist es an der Zeit Euch das Buch vorzustellen, aus dem ich die Geschichte ,Blutcocktail‘ vorgetragen habe:


"Vielfältig und aufregend präsentiert sich die Welt der Cocktails, von Cosmopolitan bis Bloody Mary ist für jeden Geschmack etwas dabei. Um einige dieser Mix-Getränke ranken sich Legenden und Erzählungen, andere haben es sogar schon auf die große Leinwand geschafft. Ein Cocktail kann zu Begegnungen führen und der Beginn eines Gespräches sein. Nur was passiert, wenn der Gesprächspartner ein Vampir ist?
Für die Anthologie „Vampire Cocktail“ sucht der Art Skript Phantastik Verlag 8 Geschichten aus dem Genre Dark und Urban Fantasy, in denen sowohl ein Cocktail als auch ein Vampir eine wichtige Rolle spielen. Je skurriler und ausgefallener die Geschichten sind desto besser. Mal süß, mal bitter, so wie Cocktails eben sind."

Kurzinhalt zu meiner Story ,Blutcocktail':
"Lara und Steffen sind ein eingespieltes Team, sowohl in ihrer Bar als auch privat, bis eine rothaarige Schönheit die Bar betritt und das Glück der beiden zerstört. Kann ein Cocktail alles wieder gut machen?"

Unter dem folgenden Link findet ihr weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Bestellung. Es lohnt sich! Veröffentlichungen (Vampire Cocktail)



Die Rohfassung meines historischen Mysterykrimis steht. Dank der Recherche vor Ort konnte ich die Lücken schließen und die Geschichte um den Verhüllten beenden. Zurzeit befindet sich die Novelle in der ersten Betalesung. Es hat großen Spaß gemacht, in dieses für mich neue Genre abzutauchen. Fast bin ich traurig, dass die Story vorbei ist und ich mich nicht mehr mit Julius und Jonathan auseinandersetzen werde. Zeitlich habe ich mich selbst übertroffen. Nie hätte ich gedacht, dass ich vor Ende August den »Krimi« zum Abschluss bringen könnte. So ist bis zur Deadline wunderbar viel Zeit, um sie in Ruhe zu überarbeiten und hier und da noch etwas zu feilen.
Mit dem Beenden der Rohfassung sowie der hinter mich gebrachten Lesung beginnt jetzt die Zeit der Rebellen-Engel.  Heute langen Monaten öffnete ich heute die Engeldatei. Es hat nicht lange gedauert bis Dastan, Ed und ich uns wieder zusammengerauft haben (als wenn uns nie eine viel zu lange Pause getrennt hätte). So muss es sein, pure Harmonie zwischen Protagonisten und Autorin. Wobei ... bei diesen 3 Charakteren wird nicht lange Frieden herrschen. Ich bin bereit. Achtung ihr Schwarzen Schatten - ich bin wieder daha!



Sonntag, 29. Juli 2012

Fechenheimer Literaturfestival 2012

Das 1. Fechenheimer Literaturfestival ist vorbei. Es war ein schöner und spannender Tag. Genaueres findet ihr in meinem Festivalbericht:



Dienstag, 17. Juli 2012

Recherchespuren

Hallo Federspurenfolger,

Für die kleine Recherche-Tour in den Odenwald, an den Ort der Geschehnisse meiner neuen historischen Gesichte, habe ich alles durchgeplant. Welche Schauplätze des Orts möchte ich mir genauer ansehen? Was möchte ich herausfinden? Und auch die Frage, wie komme ich hin, habe ich weitestgehend geklärt. Heutzutage macht man sich ja über den Weg zum Ziel keine Gedanken. Schließlich gibt es Navigationsgeräte. Wenn man solch ein Navi benutzt, sollte man darauf hören. Durch mein ,Keine Lust durch Darmstadt zu fahren‘ wurde die Anreise zu einer Odenwaldrundfahrt. Aber es gibt Schlimmeres, als durch diesen schönen Teil Hessens zu gondeln. Erst nach der Ankunft - im kleinen Örtchen Mümling-Grumbach - bemerkte ich, dass ich zwar meine Spiegelreflex dabei hatte (sogar mit aufgeladenem Akku!) aber das Fach für die Speicherkarte leer war. Dies sind Momente in denen ich schreien möchte. Ganz laut, ganz lang. Ich nahm mich zusammen, schließlich saß ich in diesem Moment in einem Gasthaus. Aaaber, ich bin ja seit über einem Monat modern, was bedeutet: Ich habe ein Smartphone. Mittlerweile komme ich sogar mit zurecht. Zum Glück, denn ohne das Handy könnte ich euch nicht folgende Bilder zeigen:

 Hier beginnt die Geschichte




 Der Ort des Wendepunkts

Bild oben: Der Ort der Entscheidung


Wirklich mittelalterlisch sieht es auf den ersten Blick nicht aus. Insebsondere der Fluss, der eine zentrale Rolle spielt. Aber es sind ja auch nicht die Bilder die eine mittelalterlische Stimmung hervorzaubern sollen, sondern die Novelle. Meine offenen Fragen sind beantwortet, jetzt geht es weiter in der Geschichte.


Stefanie

Samstag, 14. Juli 2012

Fechenheimer Literaturfestival 2012

Heute stehen die Federspuren im Zeichen der Werbung für das Frankfurt Fechenheimer Literaturfestival am 28.07.2012. An diesem Tag findet ab 14 Uhr das erste Literaturfestival für deutsche Nachwuchsautoren statt. 23 Autorinnen und Autoren werden in 5 verschiedenen Locations aus ihren Werken lesen.

Auszug aus der Website der Phantastik Insel:

"Deutsche Autoren haben es heutzutage schwer, sich in der Buchbranche durchzusetzen. Die renommierten Verlage setzen lieber auf prominente Autoren oder Werke, die bereits im Ausland erfolgreich waren. Die Café Lounge Jasmin hat sich daher zum Ziel gesetzt, deutsche Nachwuchsschriftsteller/-innen zu unterstützen. Eine von vielen Maßnahmen ist das Literaturfestival am 28. Juli in Frankfurt/Fechenheim, das die Café Lounge Jasmin erstmalig durchführt."
Für jeden Lesergeschmack ist etwas dabei. Gelesen wird aus den Genres wie Krimi, Fantasy, Sience Fiction und Poesie sowie aus Kinder- und Jugendromanen.
Im Anschluss der Lesungen können sich die Zuhörer und Besucher mit den Autoren austauschen und signierte Bücher erwerben. Das Programm mit den Informationen welcher Autor wo liest findet ihr auf der Phantastik Insel: Programm
Am Ende dieses Eintrags bleibt mir gar nichts anderes übrig, als zu erwähnen, dass ich selbst auf dem Festival lesen werde ;)
Im Restaurant Kastanie lese ich um 20:30 Uhr aus der Kurzgeschichte »Blutcocktail«, die Ende Juli (wir hoffen pünktlich zur Lesung) in der Anthologie »Vampire Cocktail« des Art Skript Phantastik Verlags erscheinen wird.

Also nicht verpassen, es wird spannend!

Sonntag, 24. Juni 2012

Neues von den Federspuren



Es wird Zeit, sich mal wieder um die Federspuren zu kümmern.

Mit der Schreiberei geht es stetig voran. Ich merke das mit dem Abschluss der Weiterbildung jede Menge Ballast von meiner Seele gefallen ist. Ich habe wieder Zeit und Lust mich der Kreativität zu widmeten. Zwar schreibe ich immer noch nicht so flüssig, wie ich es 2011 getan habe, bin jedoch auf dem besten Wege dorthin.

Zurzeit arbeite ich intensiv an einer mystisch-historischen-Krimi-Novelle. Anstoß hierzu gab die neue Ausschreibung des Burgenweltverlags "Intrigen, Mord und Bösewichte". Noch bin ich mir nicht sicher, ob ich die Story dem Verlag zuschicken werde. Es kommt ganz darauf an, ob ich es zeitlich sowie auch inhaltlich schaffe. Kann denn eine »"antasyautorin" einen Krimi schreiben? Ich bin mir da sehr unsicher. Aber um das herauszufinden, muss ich die Geschichte von Jonathan und Genefe fertigschreiben. Sollte die Story mit dem Arbeitstitel "Den Tod in den Augen" rechtzeitig ein »Ende« erhalten, werde ich mich kurzfristig entscheiden, ob ich beim Wettbewerb mitmache oder nicht.

Abgesehen davon bin ich weiterhin im Wettbewerbswahn. 2012 gibt einigen »alten« Kurzgeschichten Chancen ins rechte Licht gerückt zu werden. Um einiges aufpoliert hat es Blutcocktail geschafft zu glänzen. Im Juli ist es dann soweit, die Anthologie des Art Skript Phantastik Verlags »Vampire Cocktail« wird veröffentlicht. Passend dazu wird es am 28.07.2012 in Frankfurt Fechenheim eine Lesung aus zwei der Vampirgeschichten geben. Dies geschieht im Zuge des Fechenheimer Literaturfestivals. In verschiedenen Locations - im besagten Frankfurter Stadtteil - werden Autoren aus unterschiedlichen Genre der Literaturwelt lesen. Wer mit dabei ist, lest ihr auf folgender Seite nach:
Phantastikinsel - Literaturfestival

Auch ein Blick auf den neuen Blogeintrag des Art Skript Phantastik Verlags kann geworfen werden: 3 Engel für den Art Skript Phantastik Verlag
Von den Engeln komm ich wohl nie los ;)

Dienstag, 12. Juni 2012

Vampire Cocktail & Lesung

Die Verlegerin des Art Skript Phantastikverlags hat zum Neugierigmachen eine kurze Zusammenfassung der einzelnen Kurzgeschichten auf der Website bzw. dem Verlagsblog online gestellt. Es scheint eine spannende und vielseitige Anthologie zu werden.
"Vampire Cocktail" Art Skript Phantastik Verlag

Voraussichtlich wird es schon Ende Juli 2012 eine Lesung in Frankfurt am Main geben, bei der ich die Möglichkeit habe Euch die Kurzgeschichte "Blutcocktail" zu präsentieren. Weitere Informationen hierzu erhaltet ihr demnächst auf den Federspuren.

Montag, 4. Juni 2012

Lust auf einen Blutcocktail?

Im Juli 2012 veröffentlicht der Art Skript Phantastikverlag seine Anthologie ,Vampir Cocktail‘. Ich habe die Ehre mit einer Kurzgeschichte bei zu sein. In einem vorangegangen Post habe ich von einer Shortstory berichtet, die ich bereits vor knapp 5 Jahren verfasste. Für die Ausschreibung des Verlags habe ich das gute Stück hervorgeholt und sie mit viel Herzblut überarbeitet. Wie es scheint, ist es mir sehr gut gelungen.

Blutcocktail inside :)



"Vielfältig und aufregend präsentiert sich die Welt der Cocktails, von Cosmopolitan bis Bloody Mary ist für jeden Geschmack etwas dabei. Um einige dieser Mix-Getränke ranken sich Legenden und Erzählungen, andere haben es sogar schon auf die große Leinwand geschafft. Ein Cocktail kann zu Begegnungen führen und der Beginn eines Gespräches sein. Nur was passiert, wenn der Gesprächspartner ein Vampir ist?"






Auf dem folgenden Link gibt es weiter Informationen zum Buch, sowie eine Übersicht der Anthologieautoren: Vampire Cocktail im ArtSkriptPhantastik Verlag

Dienstag, 1. Mai 2012

Vom Wettbewerben und neuem Projekt



Der erste Beitrag für eine Ausschreibung im Jahr 2012 ist versendet und der Nächste folgt sogleich. Ich berichtete im April von einer Story, die ich 2007 bereits geschrieben habe. Nie hatte die Geschichte zu einem Wettbewerb gepasst. Jetzt, fünf Jahre später ist es soweit. Die Überarbeitung und die Generalüberholung ist erledigt. Betalesung ist ebenfalls schon geschehen. Die letzten kleinen Fehler müssen noch ausgemerzt werden, danach schicke ich sie auf die Reise an einen sehr interessanten jungen Verlag.

An diesem langen Wochenende habe ich mich mit einem neuen Projekt beschäftigt. Nach einigen neuen Inspirationen in den letzten Monaten habe ich mich dafür entschieden diese - bisher nur in Gedanken gesponnene Idee - umzusetzen. Um was es genau geht bleibt vorerst mein Geheimnis ;) Was ich verraten kann: keine Fantasy, keine Historik, keine Kurzgeschichte, kein Roman. Völliges Neuland. Ich bin gespannt.

Sonntag, 22. April 2012

So schnell kann Fernweh wachsen ...

Seit der Buchung Anfang des Jahres fiebere ich dem Paradies entgegen. So lange noch muss ich warten.
Ich möchte wieder unter Palmen liegen und lesen, will im Sand sitzen und schreiben, möchte nochmal eintauchen in diese einzigartige bunte Oase.Im April 2011 - ich saß in einem Dooni Richtung Sandbank Finolhu - schrieb ich ein Gedicht mit dem Titel »Mehr vom Meer«. Fast genau ein Jahr später besuche ich eine Lesung (Café Anderswo / Wiesbaden) mit dem Thema »Mehr vom Meer«. Heute, an einem regnerischen Sonntag schaue ich mir auch noch Bilder und Videos der zukünftigen Insel an. Da brauche ich mich nicht zu wundern, dass die Sehnsucht nach der Ferne umso heftiger anklopft.


[...]

»Was du erblickst, ist mehr vom Meer.
Buntes Leben; verspielt, fasziniert.
Du tauchst und schwimmst
und siehst die Welt
in Farben die du nicht gekannt,
Gibst es etwas Schöneres?
Etwas das dein Herz berührt,
so sehr? So sehr?«

(c)April 2011 Stefanie Bender

Montag, 9. April 2012

Schreiben mit viel Blut

Ich schreibe wieder!
Und habe sofort 3 Anthologieausschreibungen ins Auge gefasst.
Für einen der Wettbewerbe habe ich sogar noch eine perfekt zutreffende Shortstory in der Schublade. 5 Jahre ist der Vampircocktail alt, was eine strenge Generalüberholung bedeutet. Doch anstatt ein paar Sätze umzuformulieren und die eine oder andere Textstelle zu löschen, sind bisher 8 zusätzliche Normseiten entstanden. Der Cocktail wird neu geschrieben! Alte Story neu verfasst. Das klingt spannend.

Um was es in der Kurzgeschichte geht?
Ganz grob geht es um
eine fiese Vampirin, ihre Spielgefährtin und einen Cocktail spezial :)
Und das alles natürlich ohne Glitzer und Romantik, dafür mit jeder Menge Blut.

Donnerstag, 22. März 2012

Lost

Es ist vorbei.

Die schriftlichen Prüfungen sind abgeschlossen. Ich bin wieder "frei". Zumindest was das Lernen betrifft. Am Wochenende startet die Aktion: Projektarbeit.
Ich hoffe, dass die Zeit, die nun anbricht, lockerer wird als die letzten zwei Monate.

Den freien Tag mit wundervollem Wetter habe ich ausgekostet. Um die Kreativität wieder zu aktiveren genoss ich einen langen Ausflug mit dem Rad durch unser Naturschutzgebiet. Etwas unheimlich war es, so ganz alleine durch den Wald zu radeln. Ich war jedesmal froh, wenn mir Menschen über den Weg liefen. Aber ich genoss in vollen Zügen die Natur und die Ruhe. Und trotzdem ist es passiert; ich habe mich verfahren. Ich war auf einmal gefangen. Egal wo ich abbog, ich landete vor einem der verschlossenen Tore, die das Naturschutzgebiet umzäunen.
Mir blieb also nichts anderes übrig zurückzufahren und eine Brücke zu finden, die mich auf die andere Seite der Autobahn brachte. Natürlich ging alles gut und ich kam wieder heil zu Hause an.

Jedoch -  den Gedankensplitter - der mir mitten im Wald durch den Kopf schoss, ist und bleibt verschwunden. Hoffentlich habe ich nicht verlernt Splitter einzufangen und sie zu etwas Tollen zu formen.

Samstag, 18. Februar 2012

Ein Samstag ohne §§phen

Wenn man zärtlich von seinem Liebsten mit einem frischen Kaffee geweckt wird, kann dem perfekten Samstag nichts mehr im Wege stehen.

Im "neuen" Main Taunus Zentrum besuchten wir den Thalia. Nach langer Zeit endlich wieder Bücher kaufen. Ein relativ kleines, aber wunderbar übersichtliches Bücherhaus auf zwei Etagen bot der Thalia im MTZ (Sulzbach). Im Obergeschoss fühlte ich mich zu Hause. Regalwände betitelt mit "Spannung, Fantasy und Historik" zogen mich magisch an. Ohne Eile und mit viel Gemütlichkeit vertiefte ich mich in meine geliebte Welt und las in einige ansprechende Bücher rein. Wie in den meisten größeren Buchläden ist die Fantasy aufgeteilt in Erwachsene- und Jugendliteratur.


Eine interessante Veränderung zum letzten Thaliabesuch (Loop 2009) konnte ich feststellen: Damals war ich genervt von einem extra Regal "Vampire". Dieses war heute verschwunden und ein großes "Romantasy" prangte an dessen Stelle. Ich musste schmunzeln, als ich das las. Noch vor einem Tag habe ich im Seminar eine kleine Präsentation über das Thema "Kreatives Schreiben / Fantasy" gehalten und davon erzählt, dass die Romantasy einen Boom erlebt. Aber, ob Vampire oder Romantik, ich halte Abstand. Gefreut hat mich besonders die recht passable Anzahl an Steampunkromanen - ich schlug zu. Eigentlich hatte ich mir für diesen Büchertag meinen Amazonwunschzettel ausgedruckt. Ja, eigentlich, denn von diesem Wunschzettel habe ich zwar einige Bücher gefunden, jedoch nur eins davon gekauft. Trotzdem bin ich über glücklich. Insgesamt haben 5 Bücher bei uns ein neues zu Hause gefunden. Drei gehören meiner persönlichen Sammlung und nun vorerst meiner SUB an:

Affinity Bridge - George Mann

Die Flüsse von London - Ben Aaronovitch

Raum - Emma Donoghue

Wie man auf dem Bild sieht, hat es auch ein hübsches neues Lesezeichen geschafft mein Herz zu erobern ;)


  

Lesen ist das Trinken von Buchstaben mit den Augen. © Hermann Lahm

Sonntag, 12. Februar 2012

Abschied von 43 Büchern

Bücher quollen aus den Regalen. Kaum mehr freie Fläche für weitere Literatur. Das geht gar nicht. So fanden über 40 Bücher einen Platz in zwei Kisten, die auf die kleine Reise in ein neues zu Hause gingen.   
Nach meinem letzten Besuch in der Stadtbibliothek war ich so enttäuscht und traurig über die dürftige und veraltete Auswahl in den Regalen, dass wir uns entschlossen eine große Schenkung zu machen. Die Dame, mit der ich redete, freute sich über meinen Vorschlag, doch als wir diesen Freitag mit den vollen Kisten ankamen, sahen die Ladys der Bücherei sehr überfordert aus. Zwei kurze Telefonate später kam eine Frau auf uns zu, um die Buchgeschenke zu prüfen. Genaustens zu prüfen! Erst nahm sie nur 4 Stück heraus und sagte »Die können wir nehmen«. Vier von über vierzig! Hallo? Und dann nicht einmal welche aus dem Genre der Fantasy und Thriller, an denen es der Bücherei mehr als nur mangelt. Plötzlich sah sie »Das Tagebuch des Teufels« von Nicholas D. Satan. Ein Höllenspektakel, einfach ein humoristisches schwarzes Buch. Aber Frau Bücherei war wohl geschockt erwähnte Satan mehrere Male. »Naja, vielleicht kann man es im Flohmarkt verkaufen«. Ähm, wie bitte?
Zum Schluss jedoch, nahm sie alle Bücher auf ihr hölzernes Wägelchen und sagte: »Da war jetzt nichts dabei, was wir nicht genommen hätten«.
Das hätte ich ihr auch vorher sagen können. Die meisten waren wie neu, ein einziges Mal gelesen oder beinahe noch in der Originalverpackung. Ich habe es kaum für möglich gehalten, aber wir bekamen tatsächlich noch ein kurzes »Danke«.

Das war das erste und letzt Mal, dass ich der Stadtbücherei solch ein Geschenk gemacht habe. Es gibt sicherlich Andere Büchereien die so etwas (was mir auch nicht allzu leicht gefallen ist - welcher Bookoholic gibt gerne ein Teil seiner Sammlung her) mehr zu schätzen wissen.

Das gute an der Sache. Ich habe wieder Platz für neue Bücher!!

Sonntag, 5. Februar 2012

Das Lied der Träumerin

Ich muss Bücher besitzen!  - Immer -
Naja, fast immer. Ab und an leihe ich mir ein Buch von Freunden oder Verwandten aus. Aber am Schönsten ist es, wenn du das Buch, dass du gerade liest, dein Eigen nennen kannst. Es fühlt sich definitiv besser an. Doch es gibt Momente, in denen ich fremdgehe. Ich wende meinen liebsten Genres den Rücken zu und greife nach unvertrauten Gattungen der Literatur. So passiert es, dass auch Thriller, Dramatik oder Philosophie, mein Bücherherz höher schlagen lassen. Bei diesen Ausnahmespaziergängen ist es nicht ganz so wichtig sagen zu können "Mein Schaaatz!" So kommt es dann, dass ich in Ausleihstimmung bin oder sogar in die Bibliothek gehe bzw. jemanden dorthin schicke. An dieser Stelle einen ganz lieben Dank an meine Kollegin Annika. Durch sie habe ich das erste Mal in der großen Bibliothek in Frankfurt ein Buch ausgeliehen:


Das Lied der Träumerin von Tanya Stewner
erschienen im März 2011 im Fischer Verlag. Eine ganz tolle Geschichte über ein Mädchen (Angelia), dass davon träumt, als Sängerin groß rauszukommen. Deswegen verlässt sie ihre Heimat, um in London ihren Traum zu leben. Ihre dramatischen Erlebnisse mit den Brüdern Josh und Jeremy sind spannend und aufrüttelnd. Angel erlebt die großen Hochs und Tiefs der Freundschaft, lernt die Liebe kennen und sich selbst kennen.


Eigentlich ganz und gar nicht mein Genre, aber das Buch hat mich wirklich gefesselt. Ein schönes, leichtes Buch für zwischendurch das zum Nachdenken anregt.

"Ein Träumer schafft sich seine Zukunft selbst"  Mein Lieblingszitat aus "Das Lied der Träumerin".

Sonntag, 8. Januar 2012

Geliebtes Kindle

Endlich komme ich dazu, einen Blogeintrag über das Kindle zu schreiben.
Eigentlich sollte der Amazon E-Book Reader ein Weihnachtsgeschenk von meinem Mann an mich sein. Im Grunde war es das auch. Das Christkind ist nur zwei Wochen gekommen. Mein geliebter Kindle ist großartig, und ich will ihn nie wieder hergeben. 
Herrlich, wie leicht dieses kleine Gerät ist und wie wunderbar man darauf lesen kann. Wirklich wie in einem Buch. Keine Beleuchtung, keine Kopfschmerzen, beste Lesequalität. Besonders in der Bahn macht es sich bemerktbar: Auch wenn ich in einem Sitz eingequetscht bin oder wegen Überfüllung 25 Minuten stehen muss, kann ich lesen. Der Arm wird nicht schwer, da das Kindle kaum Gewicht hat und mit dem Umblättern hat man auch keine Probleme.

Gestartet habe ich mit kostenlosen Klassikern, günstigen Magazinen und Kurzgeschichten wie Steven Kings Raststätte Mile 81 für 0,99 € . Man muss sich schließlich erst mal einlesen. Durch die Umstellung von Schriftart, Schriftgröße und Zeilenabstand kann man den Text ganz individuell seinen Wünschen anpassen. Das Runterladen von den E-Books geht über das WiFi wunderbar einfach. Innerhalb von Sekunden ist das gewünschte Buch auf dem Reader.
Aber Vorsicht: Amazon hat das ganz geschickt gemacht. Sobald man über den Kindle im Shop ist und sich ein Buch anschaut, ist automatisch »Kaufen« markiert. Also Obacht, nicht zu schnell klicken! Ich habe gesehen, dass es ein »Stornieren Button« gibt. Habe ihn zum Glück noch nicht benutzen müssen. Was mich besonders freut, ist die Möglichkeit eigene Dokumente (für Schreiberlinge natürlich die Manuskripte / Kurzgeschichten usw.) als txt oder pdf per USB Kabel auf den Kindle zu ziehen.
Doch es gibt auch Nachteile über die ich mich schon geärgert habe; die Methoden der Sammlungserstellung könnte definitiv besser sein. Ziemlich eingeschränkt ist das Erstellen und Bearbeiten der Kategorien. Unterordner gibt es nicht und die Umbenennung der Bücher zur genaueren Sortierung ist leider auch nicht machbar. Aber es steckt ja alles noch in den Kinderschuhen. Ich kann mir vorstellen, dass Amazon daran arbeitet und es gewiss ein Update geben wird.
Erfreulich waren auch die Kindle-Gratis-Tage die von Weihnachten bis 06.01.2012 jeden Tag ein kostenloses Buch brachten. Es waren natürlich nicht meine Bücherwünsche, aber ich hab es trotzdem ab und an ausgenutzt. Es war immer spannend; welches Buch wird es wohl morgen sein?
Momentan lese ich an meinem ersten richtigen E-Book. Es macht großen Spaß und man hat ganz schnell vergessen, dass man nicht in einem Buch liest.

Aber meine Meinung ist und bleibt: Ein echtes Buch, eins aus Papier, das halt einfach nach Buch riecht, sich so anfühlt und ... Nein, die Reader und die E-Books, so großartig sie sind, so viel Platz sie einem auch schaffen, werden niemals ein richtiges, gedrucktes Buch ersetzten.